Bericht aus dem Gemeinderat vom 30. Juli 2020

Beschlüsse aus der nichtöffentlichen Sitzung vom 25. Juni
Informationen und Beschlüsse aus der öffentlichen Sitzung vom 30. Juli

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Beschlüsse aus der nichtöffentlichen Sitzung vom 25. Juni 2020

 

Nachtragsauftrag spart Kosten
Geld zurück bei Auftragserteilung – das kommt eher selten vor. Im Falle der Sanierung der Berghaselbacher Straße spart sich die Gemeinde mit einem Nachtragsauftrag jedoch 75.329,68 Euro brutto. Die Firma Richard Schulz GmbH&Co.KG aus Gilching hat vorgeschlagen, den Boden zu verfestigen und mit einer Schottertragschicht zu verstärken, statt ihn auszutauschen und mit neuer Frostschutz- und Schottertragschicht zu versehen. Der Gemeinderat sagte ja zur Einsparung.

 

Neues Ufer für Löschweiher
Der Jägersdorfer Löschweiher braucht ein wenig Pflege: das Ufer soll saniert werden, die Böschung stabilisiert und die vorhandenen Zaunpfosten sollen einbetoniert werden. Der Gemeinderat vergab den Auftrag in Höhe von 10.418, 45 Euro für die Arbeiten an die Firma Wurzer Umweltdienst GmbH aus Eitting.

 

Informationen und Beschlüsse aus der öffentlichen Sitzung vom 30. Juli 2020

 

Zusätzliche Hundekottütenspender

Mehrere Hundekottütenspender gibt es im Gemeindegebiet bereits, da diese sehr gut angenommen werden, wird es in Kürze drei weitere neue Spender geben. Darüber informierte Bürgermeisterin Anita Wölfle. Die Spender stehen nun an der Wölflinger Straße in Wolfersdorf, am Kirchweg in Heigenhausen sowie in Oberhaindlfing am Sportplatz.


Greifvögel im Ferienprogramm erleben
Andreas Ruhland und Petra Gmeiner haben trotz Corona ein kleines Ferienprogramm auf die Beine gestellt. Wie die Gemeindechefin berichtete, wird es drei Veranstaltungen im Freien geben. Der große Höhepunkt ist sicher die mobile Greifvogelschau, außerdem steht eine Filmnacht auf dem Programm und ein Sportnachmittag. Mit 66 Kindern sind die Veranstaltungen – übrigens alle kostenlos – bereits ausgebucht.

 

Bienen dürfen ins neue Heim einziehen
„Ja“ sagte der Gemeinderat zu einem Bienenhaus auf einem landwirtschaftlichen Grundstück in Billingsdorf. Müssen nun Bienen auch Bauanträge einreichen? Tatsächlich kam der Antrag von einer Imkerin und er war nur notwendig, weil in dem Bienenhaus auch ein Aufenthaltsraum Platz finden soll. Dort möchte die Imkerin den Honig schleudern und das wertvolle Gelee Royal aus den Waben gewinnen. Insgesamt hat das Haus einen Grundriss von rund 12 x 3,50 Metern. Der Aufenthaltsraum hat rund 12 Quadratmeter. Mit der Zustimmung des Gemeinderats steht dem Einzug der Bienen nichts mehr im Wege.

 

Neue Straßenlampen an der Berghaselbacher Straße
Im Zuge der Sanierung der Berghaselbacher Straße sollen die vier bestehenden Straßenlampen ersetzt und vier neue Straßenlampen aufgestellt werden. Der Gemeinderat stimmte dem Angebot der Bayernwerk Netz GmbH in Höhe von 35.193,14 Euro brutto (16 % MwSt) für den Aufbau von acht LED-Modellen zu.  Da die nötigen Bauarbeiten an der Straßenoberfläche aber bereits im Rahmen der Sanierung geschehen, verringert sich der Angebotspreis noch einmal um rund 8000 Euro auf rund 27.200 Euro brutto.

 

Corona: Elternbeiträge werden teils ganz erlassen
Auf staatliche Anordnung hin mussten im März alle Kinderbetreuungseinrichtung aufgrund der Corona-Pandemie schließen. Nun musste der Gemeinderat entscheiden, wie mit den Elternbeiträgen für Kindergarten, Kinderkrippe und Mittagsbetreuung im Zeitraum März bis Juni verfahren werden soll. Das Gremium stimmte folgendem Vorschlag der Verwaltung zu:

 

  • Für Kindergarten und –krippe werden für den Monat März 50 Prozent der Gebühren erlassen. Von April bis Juni müssen die Eltern keine Gebühren bezahlen.
  • Für den Besuch der Mittagsbetreuung werden für den Monat März 2020 die Elternbeiträge zu 50 Prozent erlassen. Für die Monate April bis Juli 2020 wird eine Tagespauschale in Höhe von fünf Euro pro Besuchstag berechnet – dabei darf der regulär gebuchte Monatsbeitrag jedoch nicht überschritten werden

Mit dieser Regelung ergibt sich unter Berücksichtigung der staatlichen Unterstützung für diese besondere Zeit für die Gemeinde ein Defizit von rund 1.605 Euro bei Kindergarten und –krippe sowie 3000 Euro für die Mittagsbetreuung. Das Defizit trägt die Gemeinde.

 

Mobilitätsmanager für MIA-Region
Insgesamt 17 Gemeinden – von Allershausen bis Zolling – gehören zu dem Zusammenschluss MIA (Mobilitätskonzept für die Isarregion und das Ampertal). Gemeinsam hat man ein Konzept entwickelt, wie man diese Region nachhaltig und attraktiv mit ÖPNV, Rad- sowie Individualverkehr vernetzen und anbinden kann. Damit das Konzept auch zur Umsetzung kommt, soll ein(e) Mobilitätsmanager*in eingestellt werden; die Kosten teilen sich alle Mitgliedsgemeinden. Die Wolfersdorfer Räte stimmten dem Vorschlag zu. Wenn alle MIA-Gemeinden der Idee zustimmen, belaufen sich die Kosten für die „Kümmererstelle“ pro Gemeinde pro Einwohner auf 50 Cent im Jahr. Für Wolfersdorf bedeutet das rund 1393,22 Euro pro Jahr. Noch günstiger wird es, wenn sich der Landkreis beteiligt. Auch eine Förderung durch LEADER ist möglich.

 

Zuschuss fürs Sportheim
Der SV Oberhaindlfing/Abens saniert das Erdgeschoß des Sportheims. Das kostet den Verein insgesamt rund 24.200 Euro.  Diese Maßnahme unterstützt der Gemeinderat mit einem einmaligen Zuschuss von 4000 Euro. Die Sanierung stand schon lange im Raum, da bereits zwei der drei Heizkreise durchgerostet waren und es bei einer Kontrolle durch das Gesundheitsamt Beanstandungen im Küchenbereich gab, zum Beispiel eine nicht mehr zulässige Holzeinrichtung und ein fehlender Ablauf im Boden. Allerdings fehlten dem Verein die finanziellen Mittel. Die Corona-Krise und die erzwungene Schließung hat man nun genutzt und einen Großteil der Arbeiten in Eigenleistung erbracht. Aufgrund der fehlenden Einnahmen des Vereins wegen Corona hat der Gemeinderat entschieden, zu den Restkosten einen Beitrag zu leisten.

 

Schutzimpfung für Ersthelfer
Die Respondergruppe der Freiwilligen Feuerwehr Wolfersdorf bekommt finanzielle Unterstützung bei der Impfung ihrer Ersthelfer. Dem Antrag stimmte der Gemeinderat einstimmig zu. Die Wolfersdorfer Ersthelfer sorgen am Unfallort für eine schnelle Versorgung, so dass der therapiefreie Zeitraum von Verletzen deutlich verkürzt wird. Die Gemeinde und der Förderverein „Ersthelfer Wolfersdorf“ sind die Träger dieser Gruppe. Alle Mitglieder dieser Gruppe leisten diesen wichtigen Dienst ehrenamtlich. Daher gab es kein Zögern für die Räte bei der Entscheidung, ob die Gemeinde die Kosten für notwendige Schutzimpfung, die nicht von der Krankenkasse abgedeckt sind, der Ersthelfer trägt. Der Impfschutz besteht dann für zehn Jahre.

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