Bericht aus dem Gemeinderat vom 17. September 2020

Beschlüsse aus der nichtöffentlichen Sitzung vom 30. Juli
Informationen und Beschlüsse aus der öffentlichen Sitzung vom 17. September

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Beschlüsse aus der  nichtöffentlichen Sitzung vom 30. Juli 2020

 

TÜV prüft die Brücken
Die Brücken im Gemeindegebiet werden turnusmäßig geprüft. Den Auftrag dafür in Höhe von 4.814 Euro brutto vergab der Gemeinderat an die TÜV Süd Industrie Service GmbH aus München.


Ufer des Siechenbachs unterspült
Ein Stück des Ufers des Siechenbachs bei Sörzen ist ausgespült und soll wieder befestigt werden. Dafür liegt aktuell ein Angebot der Firma Wurzer  Umweltdienst GmbH aus Eitting vor in Höhe von 11.168, 48 Euro brutto (16 % MwSt). Die Verwaltung wird vom Gemeinderat beauftragt Vergleichsangebote einzuholen, zugleich ermächtigte das Gremium Bürgermeisterin Anita Wölfle zur Auftragsvergabe bis zu dieser Angebotshöhe. Der Auftrag muss am Ende an den günstigsten Bieter vergeben werden.

 

Neue Schutzhelme für die Feuerwehrkameraden
Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Jägersdorf und Berghaselbach bekommen neue Schutzhelme. Der Gemeinderat stimmte zu, dass diese bei der Firma BAS Vertriebs GmbH aus Planegg zu einem Preis von insgesamt 8.441, 88 Euro brutto bezogen werden können.


Informationen und Beschlüsse aus der öffentlichen Sitzung vom 17. September 2020


Erschließungsarbeiten in Wolfersdorf Süd-West beginnen
Das Ingenieurbüro COPLAN AG aus Eggenfelden ist im vergangenen Jahr mit der Planung der Erschließung des Baugebiets Wolfersdorf Süd-West beauftragt worden. Auf Basis eines Bodengutachtens haben die Planer nun die Entwürfe für den Kanal-, Wasserleitungs- und Straßenbau vorgestellt. Der Gemeinderat billigte die vorgestellten Entwürfe und die Kosten für die Erschließung in Höhe von 1.609.200 Euro brutto sowie für die entsprechenden Planungsleistungen in Höhe von etwa 170.000 Euro brutto.


Gemeinde sichert sich kurzerhand wichtiges Grundstück
Bürgermeisterin Anita Wölfle und ihr Gemeinderat haben eine große Chance bekommen  -  und die Gelegenheit beim Schopf gepackt:  Am Ortsrand von Wolfersdorf, direkt an gemeindlichen Grund angrenzend, konnte die Gemeinde ein Grundstück von rund 10.000 Quadratmetern sichern. Ein wichtiger Schritt für den Einfluss der Gemeinde auf die Ortsentwicklung. Für den Kauf inklusive aller Nebenkosten fallen Kosten in Höhe rund 1.550.000 Euro an. Weil der Kauf schnell über die Bühne gehen muss, genehmigte der Gemeinderat einen Nachtrag dafür im Haushalt 2020. Finanziert wird die Summe über einen Kredit. 10.000 Euro sind im diesjährigen Haushaltsplan pauschal für Grundstücke bereits eingeplant, daher beläuft sich die Kreditsumme auf 1.540.000 Euro. Das Gremium ermächtigte Bürgermeisterin Anita Wölfle dazu, den Kreditvertrag mit dem günstigsten Anbieter abzuschließen.  Dabei muss das Angebot von drei Banken eingeholt werden.

 

Widmung zur Ortsstraße vertagt
Ob der letzte Straßenabschnitt der Haidhofstraße in Thonhausen zur Ortsstraße gewidmet wird, bleibt vorerst offen. Die Widmung wurde zurückgestellt, da im Gemeinderat die Frage aufkam, ob die Straße breit genug sei, um zur Ortsstraße gewidmet zu werden.

 

Keine Zone-30 für Heigenhausen
In Heigenhausen bleibt 50 Km/h weiterhin die zulässige Höchstgeschwindigkeit. Das hat der Gemeinderat in der jüngsten Sitzung entschieden. Anwohner von Heigenhausen waren an den Gemeinderat herangetreten mit dem Wunsch, die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf 30 Km/h zu reduzieren. Auch der Wunsch, Schwerlastverkehr aus dem Ort zu verbannen, wurde geäußert. Die Verwaltung hat daraufhin geprüft, ob die gesetzlichen Voraussetzungen dafür erfüllt sind. Unter anderem muss für eine 30-er-Beschränkung nämlich eine besondere Gefahrenlage vorliegen oder es müssen sich dort überdurchschnittlich viele Unfälle ereignen. Beides liegt in Heigenhausen nicht vor. Auch das Argument Lärmschutz war nicht haltbar.

 

Christkindlmarkt fällt aus
Der Christkindlmarkt in Wolfersdorf fällt heuer aus. Dafür hat sich der Gemeinderat einheitlich entschieden. Aktuell sei das Risiko nicht kalkulierbar, die Hygienevorschriften kaum umsetzbar in diesem Rahmen. Also traf man schweren Herzens eine Entscheidung aus Vernunft.

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